Zwölf Partner aus Industrie und Instituten haben sich im Projekt MoPaHyb zusammengeschlossen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer modularen, konfigurierbaren Produktionsanlage zur Herstellung von hybriden Faserverbund-Bauteilen mit metallischen Lasteinleitungs- bzw. Verstärkungselementen. Hochbelastbare Hybridbauteile aus faserverstärkten Kunststoffen werden vor allem in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrtechnik eingesetzt. Darüber hinaus finden sie in der Energie- und Medizintechnik Verwendung.

Im Projekt MoPaHyb arbeiten die Forscher daran, die Herstellungskosten für hybride Bauteile auf Basis thermoplastischer Faserverbunde zu senken. Damit soll die innovative Technologie auch kleineren Unternehmen zugänglich werden. Hierfür entwickeln die Projektbeteiligten alternative
Ansätze zur Steuerung einer modular aufgebauten Fertigungslinie für die Fabrik der Zukunft. Sie erlaubt Änderungen in der Prozesskette ebenso wie Modifikationen der Arbeitsschritte oder neue Materialkombinationen.

Bild: Entwicklung der Produktionsanlage, Arbeitspakete

Der Prototyp dieser flexiblen Anlage im Sinne von Industrie 4.0 wird auf dem Gelände des Fraunhofer ICT in Pfinztal aufgebaut. Im September 2018 soll die Schau-Anlage in Betrieb gehen. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Das Projekt MoPaHyb läuft insgesamt drei Jahre.


Während des gesamten Verlaufs informieren wir Sie hier über den aktuellen Fortschritt, Meilensteine und anstehende Termine des Projektes MoPaHyb.

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Kick-Off MoPaHyb

Zum Projektstart treffen sich die zwölf Partner aus Unternehmen und Instituten in Eppingen, dem Stammsitz des Konsortialführers Dieffenbacher. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer modularen, konfigurierbaren Produktionsanlage zur Herstellung von Hybridbauteilen. Eine Referenzanlage soll bis 2018 entstehen.