Kontakt

Dr. Harald Kuolt
Tel. +49 7443 2403462
Fax +49 7443 24039662
harald.kuolt@schmalz.de
www.schmalz.com

Branche

Vakuumtechnik

Anzahl Mitarbeiter

> 1.100, 700 am Standort in Glatten und 400 im Ausland

Qualifikation

Schmalz hat jahrelange Erfahrung im Bereich Handhabung von textilen Halbzeugen inklusive dem Vordrapieren (siehe beispielsweise das abgeschlossene Projekt "Azimut"im LuFo-Programm im Unterauftrag des DLR) und hat bereits mehrere Kundenprojekte realisiert.
Motivation. Handhabung ist per se nicht wertschöpfend, es werden lediglich die für einen Produktionsschritt benötigten Halbzeuge und Komponenten bereitgestellt. Dennoch sind marktfähige Produkte aus faserverstärkten Kunststoffen erst durch einen hohen Grad an Automation möglich, um die Kosten, die durch die aktuell noch weit verbreitete manuelle Handhabung in dieser Branche entstehen, signifikant zu senken.

Ziel

Zielstellung in diesem Projekt ist es, neben der reinen Handhabung der Halbzeuge zusätzliche Funktionen in die Greifertechnologie zu implementieren. Sie sollen es ermöglichen, den Grad der Wertschöpfung während der Handhabung (also z.B. Vordrapierung, Überwachung/Beurteilung der Halbzeuge, etc.) zu steigern.

Arbeitsschwerpunkte

Federführung im Arbeitspaket 5.2 Handhabung.
Mitarbeit an den Arbeitspaketen

  •     AP 3.1 Steuerung und Datenschnittstellen
  •     AP 3.2 Mechanische Schnittstellen
  •     AP 6.1 Konfiguration und Inbetriebnahme, Rekonfiguration

Bisherige Arbeiten

Die J. Schmalz GmbH ist ein weltweit führender Partner für Vakuum-Technologie und einer der wenigen Komplettanbieter in diesem Bereich. Schmalz entwickelt und liefert alle wichtigen Vakuum-Komponenten, um Greifer für Industrieroboter und Portale aufzubauen: Vakuum-Sauggreifer und Spezialgreifer, Befestigungselemente, Vakuum-Erzeuger, Ventiltechnik, Systemüberwachung, Filter- und Verbindungselemente. Mit Hilfe von Ejektor, Pumpe oder Gebläse wird Vakuum im System erzeugt. Sauggreifer halten das Werkstück fest und transportieren es im Produktionsprozess. Bei der Überwachung des Handlingsystems gewährleistet Sensorik von Schmalz Prozesseffizienz und -sicherheit. Zur Anwendung kommen Schmalz-Komponenten in Roboterapplikationen nahezu aller Industriezweige. Darüber hinaus rationalisieren und erleichtern Vakuum-Schlauchheber und Vakuum-Hebegeräte von Schmalz die manuelle Handhabung von Werkstücken im Produktionsprozess. Das Lösungsspektrum erstreckt sich über eine Vielzahl von unterschiedlichen Lasten mit bis zu mehreren Tonnen Gewicht, z. B. Metall- und Holzplatten, Kartons, Säcke, Fässer und Kanister. Leichtgängige Krananlagen aus Aluminium unterstützen eine ergonomische Arbeitsweise. Als Antwort auf die ständig steigenden Anforderungen an die Produktivität und Wirtschaftlichkeit von CNC- Bearbeitungszentren entwickelt Schmalz moderne Vakuum-Aufspanntechnik. Schmalz bietet Aufspannlösungen für die Holzbearbeitung sowie für die Metall- und Kunststoffbearbeitung. Erhältlich sind Systeme für die Erstausrüstung von Maschinen und Systeme zur Nachrüstung und Modernisierung von älteren Maschinen. Vakuum Greifersysteme von Schmalz kombinieren Vakuum-Komponenten wie Greifer, Aktoren und Sensoren zu intelligenten, kundenspezifischen Kompletteinheiten und stehen für die Lösung komplexer Handhabungsaufgaben. Anwender sind Roboterhersteller, Integratoren sowie Endkunden in nahezu allen Industriezweigen.

Schmalz ist derzeit in einigen Förderprojekten aktiv, insbesondere im Bereich des Leichtbaus, bei dem es die Aufgabe von Schmalz ist, die flexiblen, porösen und empfindlichen textilen Halbzeuge im Werkzeug zu drapieren bzw. beim sogenannten "Preforming" bereitzustellen. Dabei muss unter anderem darauf geachtet werden, dass sich die einzelnen Rovings der textilen Halbzeuge nicht hinsichtlich der geplanten Faserorientierung ändern, was gegebenenfalls zu Bauteilversagen führen könnte. Diese Themenstellungen werden derzeit unter anderem im Projekt "ProVor+", einem Projekt an der Open Hybrid Labfactory bei Volkswagen in Wolfsburg untersucht (Schwerpunkt sind hybride Bauteile bestehend aus textilem Halbzeug sowie komplexen Metalleinlegern). Weitere Projekte in diesem Umfeld sind unter anderem das abgeschlossene Projekt "Laserinsert" am ITA der RWTH Aachen, bei dem während des Einbringens von Löchern in textilen Halbzeugen das entsprechende Halbzeug fixiert werden muss. Im letzten Jahr wurde das Projekt "Azimut" im LuFo des DLR im Unterauftrag des DLR abgeschlossen, bei dem ein autarker Greifer zur Drapierung von doppelt gekrümmten Oberflächen entwickelt wurde. Dieser Greifer verfügt über 18 Achsen und insgesamt 127 einzeln ansteuerbare und im Vakuumlevel veränderbare Saugstellen, die alle mit nur einem Datenkabel angesteuert werden.

mo·PA·hyp NEWS

Einladung

zum öffentlichen Abschlusssymposium des Projektes„Modulare Produktionsanlage für hochbelastbare Hybridbauteile“ am 21. und 22. November am Fraunhofer ICT, Pfinztal